Ohne Speicher: Erzeugung und Verbrauch treffen sich direkt.
Ein Set ohne Speicher konzentriert sich auf die unmittelbare Nutzung von Solarstrom. Das kann gut zu einem Haushalt passen, in dem tagsüber Geräte laufen oder regelmäßig jemand zu Hause ist. Du beginnst mit weniger Komponenten und einem niedrigeren Setpreis. Die Energie steht allerdings nur dann zur Verfügung, wenn sie gerade erzeugt wird.
SolarSimon Start 900 kombiniert zwei 450-Wp-Module mit einem Hoymiles HMS-800-2WB und den aufgeführten Anschlusskabeln. Es enthält keine Batterie. Bei der Auswahl solltest du nicht nur auf die Anwesenheit zu Hause schauen: Auch kontinuierlich laufende Geräte können zum Tagesverbrauch beitragen. Wie viel Solarstrom du selbst nutzt, bleibt von deinem konkreten Verbrauch abhängig.
Mit Speicher: einen Teil der Energie zeitlich verschieben.
Mit einer Batterie lässt sich ein Teil der Solarenergie für einen späteren Zeitpunkt aufbewahren. Das kann interessant sein, wenn mittags wenig Strom gebraucht wird und der Verbrauch am Abend steigt. Der Speicher ergänzt die Erzeugung; er ersetzt keine fehlende Sonne und erzeugt selbst keinen Strom.
Speicher 900 enthält eine Anker SOLIX Solarbank 3 E2700 Pro mit 2,688 kWh. Das Plus-Set erweitert sie um einen BP2700 Akku auf zusammen 5,376 kWh. Beide Sets enthalten einen Anker Smart Meter. Plane seine fachgerechte Einrichtung mit ein und betrachte das System als Ganzes: Module, Batterie, Messung und Einstellungen müssen zusammenpassen.
Wie viel Speicher passt zur verfügbaren Solarenergie?
Eine Batterie mit mehr Kapazität kann mehr Energie aufnehmen. Diesen zusätzlichen Platz nutzt du aber nur, wenn ausreichend Überschüsse entstehen. Zwei identische Module erzeugen durch einen größeren Akku nicht mehr Strom. Eine stark verschattete Fläche und ein hoher Verbrauch während der Sonnenstunden können die überschüssige Energiemenge begrenzen.
Schau deshalb auf typische Tagesabläufe über das Jahr. Der sonnige Sommertag ist nur eine Situation. Auch Übergangszeit und Winter gehören zur Überlegung. Pauschale Amortisationszeiten helfen ohne belastbare Angaben zu Erzeugung, Strompreis, Eigenverbrauch und Systemkosten wenig. Wir geben deshalb aus einer einzelnen Angabe keine garantierte Ersparnis ab.
Vier Fragen für eine fundierte Entscheidung.
Wenn du diese Punkte grob beantworten kannst, lässt sich deine Auswahl deutlich besser eingrenzen. Vorhandene Verbrauchsaufzeichnungen sind hilfreich, aber keine Voraussetzung für ein erstes Gespräch.
- Wann entsteht zu Hause der größte Strombedarf – am Tag, am Abend oder verteilt?
- Wie viel direkte Sonne bekommen die Module, und wann treten Schatten auf?
- Wie viel Platz und Budget stehen für das gesamte System zur Verfügung?
- Gibt es einen geeigneten Aufstellort für den Speicher gemäß Herstelleranleitung?
So gehst du jetzt weiter.
Vergleiche zunächst Start 900 mit Speicher 900. Wenn ein Speicher gut zu deinem Alltag passt, betrachte anschließend die zusätzliche Kapazität des Plus-Sets. Im Konfigurator siehst du bei jeder Auswahl den zugehörigen Setpreis und den Lieferumfang. Die passende Halterung wählst du im selben Ablauf.
Bei Unsicherheit lohnt sich ein kurzes Gespräch mit deinen Standortfotos und einer Beschreibung deines Tagesablaufs. So können wir die Entscheidung an deinem Zuhause festmachen und die noch offenen Fragen gemeinsam klären.