Lohnt sich ein Balkonkraftwerk? So rechnest du realistisch
Ein Balkonkraftwerk kann Stromkosten senken. Wie stark, lässt sich jedoch nicht seriös mit einer pauschalen Jahresersparnis oder festen Amortisationszeit beantworten.

Die einfache Grundrechnung
Jährliche Ersparnis = selbst genutzter Solarstrom in kWh × dein Strompreis je kWh.
Für eine realistische Einschätzung brauchst du deshalb nicht nur den möglichen Jahresertrag, sondern vor allem den Anteil, den du im eigenen Haushalt direkt oder zeitversetzt nutzen kannst.
Diese Faktoren entscheiden
- Ausrichtung, Neigung und Verschattung der Module
- Standort und örtliche Sonneneinstrahlung
- Verbrauch während der Erzeugungszeiten
- Strompreis und Entwicklung des eigenen Tarifs
- Anschaffungs-, Montage- und gegebenenfalls Speicherkosten
- Technische Verluste sowie langfristige Leistungsentwicklung
Ohne Speicher oder mit Speicher?
Ein System ohne Speicher ist einfacher aufgebaut und eignet sich besonders, wenn tagsüber regelmäßig Strom verbraucht wird. Ein Speicher kann die Nutzung in spätere Stunden verschieben, verursacht aber zusätzliche Kosten und Umwandlungsverluste. Ob er wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt vom Verbrauchsprofil ab.
Anschluss nicht pauschal beurteilen
Montage, Anschluss, Registrierung und gegebenenfalls erforderliche Facharbeiten müssen zur konkreten Produktausführung und zu den aktuell geltenden Vorgaben passen. Deshalb sollte die finale Ausführung geprüft werden, bevor ein System installiert wird.
SolarSimon Produktvorschauen
SolarSimon bereitet aktuell zwei Systeme vor: Start 940 für direkten Solarstromverbrauch und Speicher 900 mit 2,688 kWh LFP-Speicher. Beide Seiten sind noch keine Verkaufsangebote.