1. Welche Komponenten sind schon vorhanden?
Notiere die genaue Modellbezeichnung deiner Solarmodule, deines Wechselrichters und eines vorhandenen Speichers. Halte außerdem Modulanzahl, Verkabelung und Stecksysteme fest. Die Angabe „800-W-Balkonkraftwerk“ beschreibt den Aufbau nicht vollständig.
Ein Speicher lässt sich nicht automatisch mit jedem bestehenden System kombinieren. Vergleiche die elektrischen Grenzwerte, Anschlüsse und die vom Hersteller vorgesehene Konfiguration. Zum Abgleich brauchst du die passenden Datenblätter und Anleitungen.
2. Basisspeicher nachrüsten oder Kapazität erweitern?
| Deine Situation | Was zu klären ist |
|---|---|
| Module vorhanden, noch kein Speicher | Ein Basisspeicher wie die Solarbank 3 Pro braucht einen passenden Systemaufbau. PV-Anschlüsse, elektrische Daten und das Konzept für den Netzausgang prüfen. |
| Kompatible Solarbank vorhanden | Ein BP2700 kann zusätzliche Akkukapazität bereitstellen. Die konkrete Modellgeneration und Herstellerfreigabe prüfen. |
| Noch keine Anlage vorhanden | Ein vollständiges Balkonkraftwerk-Set ist eine andere Kaufentscheidung als das Nachrüsten einzelner Komponenten. |
Die Anker SOLIX Solarbank 3 E2700 Pro ist ein Basisspeicher mit integriertem Wechselrichter. Gehe deshalb nicht davon aus, dass dein vorhandener Mikrowechselrichter im gleichen Aufbau einfach unverändert weiter angeschlossen bleibt. Die vorgesehene Konfiguration muss vor dem Kauf geklärt sein.
Der BP2700 Erweiterungsakku ersetzt diesen Basisspeicher nicht. Er benötigt ein kompatibles Hauptgerät. Laut Anker unterstützt die Solarbank E1600 der ersten Generation keine Kapazitätserweiterung mit BP2700. Prüfe bei einem anderen Solarbank-Modell immer dessen genaue Bezeichnung und die aktuelle Anleitung.
Wenn du von Grund auf neu planst, findest du die vollständigen Balkonkraftwerk-Sets mit Speicher auf einer eigenen Übersicht. Die Speicher-Kaufübersicht zeigt dagegen Einzelgeräte und Zusatzakku.
3. Speicherkapazität nach Erzeugung und Verbrauch auswählen
Die Solarbank 3 Pro hat nominal 2688 Wh beziehungsweise 2,688 kWh. Ein BP2700 ergänzt weitere 2688 Wh. Zusammen sind das nominal 5376 Wh oder 5,376 kWh; im Shop gerundet 2,69 beziehungsweise 5,38 kWh. Die Nennkapazität ist keine Zusage, dass du diese Energiemenge täglich erzeugst oder vollständig im Haushalt nutzt.
Prüfe, ob tagsüber regelmäßig Solarstrom übrig bleibt und ob du ihn am Abend oder in der Nacht verbrauchen kannst. Ein größerer Akku erzeugt keinen zusätzlichen Strom. Saison, Standort, Verbrauchszeiten, Einstellungen und Verluste beeinflussen den Nutzen. Unser Ratgeber „Mit oder ohne Speicher?“ behandelt diese grundsätzliche Entscheidung.
4. Diese Angaben brauchst du vor der Bestellung
- Modellbezeichnungen und Datenblätter der vorhandenen Module, des Wechselrichters und des Speichers.
- Modulanzahl, elektrische Daten und vorhandene Stecksysteme.
- Geplanter Kabelweg und geeigneter Aufstellort für den Speicher.
- Üblicher Tagesverbrauch, Solarüberschuss und Verbrauch am Abend.
- Gewünschter Lieferumfang: Basisspeicher, Zusatzakku oder vollständiges Set.
- Benötigte Verbrauchsmessung und die passende Systemkonfiguration.
Beim angebotenen Solarbank-Einzelgerät sind Solarmodule, BP2700 und Smart Meter nicht enthalten. Falls du einen Anker Smart Meter ergänzt, übernimmt eine Elektrofachkraft die Installation in der Elektroverteilung. Bei den vollständigen 1800-Wp-Anker-Sets ist der Smart Meter bereits im Lieferumfang.
Herstellerunterlagen zum Abgleich
Stand: 8. Oktober 2026. Maßgeblich für den Anschluss bleibt die Anleitung des konkreten Modells.

